Zum Inhalt springen
  • Aufgelockerte Bewölkung: 25-50% 19 °C
  • Kontrast
  • Leichte Sprache
Veranstaltungen

La bohème

Oper von Giacomo Puccini | Libretto von Giuseppe Giacosa und
Luigi ­Illica nach vier Bildern aus Henri ­Murgers „Scènes de la vie de bohème“. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Video

In der kalten Pariser Winterluft entspinnt sich eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und das Ringen zwischen jugendlichen Zukunftsträumen und einer ernüchternd leeren Speisekammer. Rodolfo lernt seine Nachbarin Mimì kennen. Umgeben von einem Kreis junger Künstler, die das Leben trotz Armut genießen, lieben, trennen und versöhnen sich die beiden – genauso wie Musetta und Marcello. Doch wie der flüchtige Glanz eines Winterabends im Café Momus, verblasst auch die gemeinsame Zukunft: Mimì ist unheilbar krank!

Puccini gelingt es mit feinster orchestraler Farbgebung, verschiedene soziale Milieus und den Überschwang jugendlicher Liebe musikalisch einzufangen. Das Werk ist voller weltberühmter Melodien wie Rodolfos „Che gelida manina“ oder Mimìs „Mi chiamano Mimì“. Musettas Walzer sprüht vor koketter Lebensfreude. Die Kritiker sahen nach dem Erfolg von „La bohème“ in Puccini den legitimen Nachfolger Giuseppe Verdis.

Uraufführung: 1. Februar 1896 in Turin

Dauer: ca. 2 Stunden 20 Minuten, eine Pause nach dem zweiten Bild

Als Zwischenmusik nach dem dritten Bild erklingt von Giacomo Puccini „Crisantemi“, SC 65 (1890).

Die Öffentliche Probe zu „La Bohème“ findet am 2.10. um 18:30 Uhr statt.

Stückeinführung zwanzig Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Wir empfehlen diese Produktion für Theaterbesucher:innen ab 10 Jahren.

Pressestimmen

„Zauberhaft ist auch das Bühnenbild mit Paris im Kleinformat, als sich die Künstler zum Aperitif im Café Momus treffen. Besonders entzückt das quirlige Treiben auf der Bühne, wenn die Chöre mit Kindern und Jugendlichen hinzutreten und sich rund 60 Mitwirkende auf der Bühne versammeln.“

Mühlacker Tagblatt, 14. Oktober 2026

„Großen Anteil am Erfolg der Opernpremiere hat die Badische Philharmonie unter Leitung von Generalmusikdirektor Daniel Inbal, die mit tosendem Extra-Applaus bedacht wird. Mit seinem feinnervigen, von empfindsamem Gespür und Verständnis für die Musik geprägten Dirigat macht Inbal Puccinis schmelzende und immer wieder impressionistisch zart hingetupfte Musik über die reine Begleitung hinaus erlebbar.“

Pforzheimer Zeitung, 12. Oktober 2026

Weitere Infos

Besetzung

Rodolfo, ein Schriftsteller Felipe Rojas Velozo
Mimì Stamatia Gerothanasi / Elisandra Melián
Marcello, ein Maler Alessio Fortune
Musetta Lou Denès / Franziska Fait
Schaunard, ein Musiker Matthias Störmer
Colline, ein Philosoph Aleksandar Stefanoski
Monsieur Benoît, Vermieter der Künstler und Liebhaber Musettas Lukas Schmid-Wedekind
Parpignol / La Mort Sophia Klemisch
Sergeant Brian Garner
Brigadier der französischen PolizeiJohan Roussey

Badische Philharmonie Pforzheim
Chor, Extrachor und Kinderchor des Theaters Pforzheim
Statisterie des Theaters Pforzheim

Musikalische Leitung Daniel Inbal
Nachdirigat  Michael Pichler / Philipp Haag
Inszenierung Ini Gerath
Ausstattung Steven Koop
Dramaturgie Carlo Mertens
Chorleitung  Johannes Berndt
Lichtdesign Michael Borowski
Musikalische Einstudierung Philipp Haag / Eun Chong Park / Elisabeth Stoll
Theaterpädagogik Julia Maschke